Konzerte & Veranstaltungen

Meine Idee ist es, in Peiting einen Platz zu entwickeln, an dem kleine feine Konzerte passieren und es spannend ist und Freude macht zuzuhören. Ich stelle mir vor, dass darüber hinaus ein breites Kulturprogramm entsteht. Hierbei bin ich für Eure Impulse und Anregungen offen und dankbar.


Der MUSEN-MITTWOCH im Grünen Salon: ab 18.00 Uhr geöffnet, ab 20.00 Uhr kulturell was los – Eintritt frei
Seltsamerweise fällt es uns leichter, unseren Rhythmus dem existenziellen Schaffensdrang unterzuordnen (und man braucht fast ein ganzes Leben, um festzustellen, dass dies nicht alternativlos ist), als sich an dem zu orientieren, wozu das Bauchgefühl sagt, dass es sich leicht anfühlt.
Dazu soll der Musen-Mittwoch sein: ein Innehalten, Durchschnaufen, Loslassen, Spass haben. Ein Abend, an dem man Menschen trifft, Spiele spielt, es vielleicht eine Performance auf der offenen Bühne gibt oder Musik, Theater, Lyrik, wie es sich gibt und was sein will; ein Wohnzimmer auswärts, und das Programm sind wir selbst.
Es würde mich freuen, wenn Ihr Gefallen an der Idee habt und den Musen-Mittwoch pflegt, streichelt, an die große Glocke hängt und – wer kann – auch mal ein Ständchen singt, damit die Hütte brennt.

Die Zeitzeugen

Samstag, 2. Dezember, 20.00 Uhr – offen ab 19.00 Uhr – 12 € Eintritt

Die Zeitzeugen sind eine ganz normale Band aus dem Bayerischen Oberland: absolut ungewöhnlich. Was die Zeitzeugen bieten ist zunächst einmal abwechslungsreiche Rockmusik mit deutschen Texten. Eine Spur Liedermacher ist sicher auch dabei. Seit Jahren kultivieren sie einen eigenen Murnauer Garagensound, der bei Ihren Fans Begeisterung auslöst. Aber auch der intensive Mix aus Sprechen und Singen, Frank Voglers druckvolle Art die Texte zu präsentieren, sind zum Erkennungsmerkmal der Zeitzeugen geworden. Gut wollen sie sein – aber doch nicht alle Ecken und Kanten abschleifen. Ihre Songs kommen manchmal leicht und voll Lebensfreude daher, manchmal laut wie ein Protestsong und auch mal funky und jazzig angehaucht. Julian Merker, der von Anfang an dabei war, bringt mit Saxophon und Querflöte eine eigene Farbe in die Musik, sorgt für tragende Melodien und Stimmungen.

Frank Vogler: Stimme
Julian Merker: Saxophon und Querflöte
Marcus Brownell: Gitarre
Christian Fischer: Bass
Christof Haubs: Schlagzeug

Hörproben: https://soundcloud.com/diezeitzeugen

Señor Blues

Freitag, 22. September 2017

Guido Rochus »Sic’em Strings« Schmidt und Tom Höhne präsentieren ihre eigenen Bluessongs sowie traditionelle Bluestitel in eigenwillig modernen Interpretationen, ohne jedoch ihre musikalischen Wurzeln zu verleugnen.
Mit Fingerstyle-, Slide-, und Bariton-Gitarre – der schon der legendäre Louisiana Red nicht widerstehen konnte – begeistern sie landauf, landab durch mitreißenden Hoodoo- und Downhome-Blues und nehmen dabei ihr Publikum mit auf eine Reise aus den verruchten Hinterhöfen Harlems bis hinunter in die schweißtreibenden Juke Joints im tiefen Süden des Mississippi-Deltas.
Reinhören: www.senor-blues.com

Sunspiration

Sonntag, 30. Juli 2017
Sunspiration ist eine junge Band aus dem Münchner Osten, die durch ihren Auftritt beim Tollwood, der meine Tochter sehr begeistert hat, auf meinem Radar erschien. Sie spielt einen Folk-Indie-Rock, in dem der zweistimmige Gesang herausragend und wirklich berührend ist ( das Wasser in den Augen der Tochter ) und bei mir Assoziationen auslöst von Crosby, Stills, Nash & Young-Songs. Jedenfalls haben die Jungs dieses sofortige Ja in mir ausgelöst, das ich immer brauche, um mit einem guten Gefühl wieder ein Konzert auf den Weg zu bringen. Und so bin ich mir sicher, falls ihr nicht in den Urlaub entschwunden seid, ist es eine gute Gelegenheit, einen Sommersonntagabend bei toller Musik im Grünen Salon zu genießen.
Mehr auf www.sunspiration.de und bei facebook

Florian Heimbucher: Gitarre, Gesang
Lenni Bachmeier: Gitarre, Gesang
Stefan Gackstatter: Cajon, Schlagwerk

Hörproben auf YouTube: Free To Go und Black Coffee

Muddy What?

Samstag, 6. Mai 2017

MUDDY WHAT? liebt die Wurzeln des Blues, macht ihn ein bisschen jünger und schenkt ihm funky Akzente. Fabian ( git, voc ) Ina Spang ( git, mandoline ) und Michi Lang ( dr ) drehen seit 2006 gemeinsam die Verstärker auf und biegen sich Songs von Stevie Ray Vaughan, Muddy Waters, Jimi Hendix – und natürlich von sich selbst – so zurecht, wie es ihnen gefällt.

Hörproben gibt es auf YouTube – z.B.: Blues For You oder If 6 Was 9

Lüül & Band

Dienstag, 07. März 2017

Hinter dem Künstlernamen Lüül steckt der Berliner Sänger, Liedermacher und Gitarrist Lutz Graf-Ulbrich. Als Banjospieler der 17 Hippies, aber nicht nur als solcher, hat Lüül mehr als die halbe Welt bereist und davon handeln seine Lieder. Bei Lüül & Band lernt man die Welt kennen. Mit seiner rauen Stimme erinnert er an einen Seemann, der aus jedem Hafen der Welt eine neue Moritat zu berichten hat.
Ob als Rocker, als Tango-Spieler, als Polka-Hannes, als balladesker Frauen-Freund, als Lagerfeuer-Romantiker, als Dub-Rastafari oder als Weltmusik-Exot – immer versprüht er eine Prise trockenen Humors, immer wieder erweist er sich als schräger Poet. Alles groovt, ist tanzbar und von treibender Lebenslust durchtränkt.
Lüül wird begleitet von seiner spielfreudigen, hochkarätigen Band, bestehend aus Musikern der 17 Hippies. www.luul.de
Lüül (Gesang, Gitarre, Banjo, Ukulele)
Kruisko (Akkordeon, Marimba, Gesang)
Kerstin Kaernbach (Geige, singende Säge, Gesang)
Daniel Cordes (Kontrabass, Gesang)
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Black Patti

Mittwoch, 04. Januar 2017

Mit ihrem äußerst abwechslungsreichen Repertoire und lebendigen, humorvollen Auftritt hat uns das Duo Black Patti schon letztes Jahr begeistert. Filligrankunstvolle und unglaublich berührende Rootsmusik, zwischen tiefschwarzem Deltablues, federndem Ragtime und beseelten Spirtuals. www.black-patti.de
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A Basso Voce

Dienstag, 27. Dezember 2016

Annette Peter schafft mit ihrer Jazz-Blues-Soul-Stimme ein warme, sehr persönliche Atmosphäre. Getragen wird sie von den beiden außergewöhnlichen Musikern Thomas Härtel an Kontrabass, E-Bass und Gitarre und dem Schlagzeuger und Percussionisten Martin Unterberger. Ihre Interpretationen der Stücke sind eigen und minimalistisch instrumentiert und mit einem Ausdruck und Können gespielt, dass mir das Zuhören eine echte Freude ist. www.abassovoce.com
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Señor Blues

Samstag, 26. November 2016

Guido Rochus »Sic’em Strings« Schmidt und Tom Höhne spielen seit über dreißig Jahren gemeinsam den Blues in unterschiedlichen Formationen. Als Duo präsentieren sie ihre eigenen Bluessongs sowie traditionelle Bluestitel in eigenwillig modernen Interpretationen, ohne jedoch ihre musikalischen Wurzeln zu verleugnen.
Mit Fingerstyle-, Slide-, und Bariton-Gitarre begeistern sie landauf, landab durch mitreißenden Hoodoo- und Downhome-Blues und nehmen dabei ihr Publikum mit auf eine Reise aus den verruchten Hinterhöfen Harlems bis hinunter in die schweißtreibenden Juke Joints im tiefen Süden des Mississippi-Deltas.
Reinhören: www.senor-blues.com

Jobarteh Kunda

Samstag 15. Oktober 2016

Tormenta Jobarteh ist eigentlich Münchner, lebte sich jedoch in seiner 8-jährigen Ausbildungszeit an der Kora (Harvenlaute) bei seinem Lehrer Basuro Jobarteh so tief in die Mande-Kultur ein, dass ihn die Familie seines Lehrers adoptierte und er seinen Namen änderte. Er ist auch ein in den afrikanischen Traditionen verwurzelter Geschichtenerzähler, und je nachdem, ob ihr gerade mehr mit dem Arsch wackelt’s oder die Ohren spitzt’s, wird der Abend sich Richtung Tanz oder Geschichten bewegen. Dazu ist diese Musiker-Kunda (Clan) fähig, einen Klangteppich zu erzeugen von Afro-Beat, Jazz, Reggae, Latin bis hin zum Storytelling. www.jobarteh-kunda.de
Tormenta Jobarteh: Kora, Drums, Voc.
Felix Occhionero: Bass, Guitar
Humphry Cairo: Drums, Bass, Voc.

Kofelgschroa

Sonntag, 18. September 2016

Wir trocknen jetzt eine Weile die Wäsche an der Sonne, und nach der Ferienzeit werden wir mit einem Unplugged-Konzert von Kofelgschroa und Stücken aus ihrer neuen CD, BAAZ, die im Oktober erscheint, eine weitere Runde drehen.

Matthias Meichelböck: Tenorhorn
Martin von Mücke: Helikontuba
Michael von Mücke: Gitarre u. Flügelhorn
Maxi Pongratz: Akkordeon

www.kofelgschroa.by

Zwirbeldirn

Sonntag, 26. Juni 2016

Zwirbeldirn kamen in neuer, rein femininer Besetzung mit Maria Hafner – Violine/Gesang, Evi Kegelmaier – Bratsche/Gesang, Anna Veit – Kontrabass/Gesang in den Grünen Salon. Frecher, intimer, bayrischer, weiblicher, schräger Rembetiko sind die Worte, die beim Hören ihrer Musik in mir auftauchen.
Oder wie sie es selber beschreiben: Obacht! Mit ihrem furiosen Gefiedel und halsbrecherischen Gesängen können Zwirbeldirn dich sierengleich in menschliche und musikalische Abgründe reißen, um dich im nächsten Augenblick in schwindelerregende Höhen zu tragen.
Selten war man trauriger zufrieden und gleichzeitig heiter melancholisch wie im Geigenhimmel von Zwirbeldirn. Chanson, Blues, Couplets, Polka und Jodler tanzen miteinander und wenn man eine Weile lauscht, dreitönig die Isar rauscht. Zwirbeldirn

Šuk Schirim

Zur Peitinger Musiknacht am 4. Juni habe ich noch mal Šuk Schirim – Balkan-Klezmer-Roma-Musik – eingeladen. Ich habe ihre Musik schon letztes Jahr sehr genossen und ich glaube, alle hatten einen launigen, fröhlichen Abend. www.sukschirim.de

Vorteilspack

Samstag, 23. April 2016

Die Musik von Vorteilpack ist entspannt und doch immer spannend, und es zieht mich beim Zuhören immer hinein in ihre Songs. Das ist eine Qualität, die ich mir beim Musikhören immer wünsche.
Vier junge Musiker, die einen entspannten Groove haben, mehrstimmig mit interessanten Stimmen singen und mit Gitarre, Bass, Schlagwerk, Klarinette und Synthesizer einen Sound kreieren, den sie als »psycoustic & indietronic music« bezeichnen.
Musik, die einen Bogen vom Folksong bis zu psychedelischem Goa-Sound spannt und doch ganz eigen ist.
Hört mal rein: https://soundcloud.com/vorteilspack/10-the-sun?in=vorteilspack/sets/dreamconstruct

Urbain N’Dakon

Samstag, 19. März 2016

Urbain N’Dakon ist ist ein Songpoet. Seine Heimatsprache in der Elfenbeinküste wo er aufwuchs ist N’Zema, doch lebt er seit zwei Jahrzehnten in Deutschland und hat in Germanistik promoviert.
Über eine Seminarteilnehmerin bei uns, bin ich auf seine CDs gestoßen und bin fasziniert von seiner Musik und seinen poetischen Erzählungen, die bei mir mit einem Schmunzeln mein Herz erreichen. Die Melodie der afrikanischen Seele macht er, in seinen Lieder und Geschichten, zu denen er wunderbar Gitarre und Trommel spielt, durch sein Sprachtalent auf eine besondere und schöne Art spürbar. Urbain singt seine Lieder in N’zema und erzählt in deutsch.
Ich freue mich, ihn von Fulda nach Peiting in den Grünen Salon lotsen zu können und mit ihm den Frühling zu beginnen. www.urbain-ndakon.de

Fred Raspail

Samstag 23. Januar 2016

Auch wenn Fred Raspails größtes Idol Johnny Cash ist, den Chanson bekommt man aus dem charmanten Hobo einfach nicht heraus. Und das ist gut so, weil so eine eigene Mischung entsteht. Schmutzig-lärmende Voodoo-Rhythm-Sounds, Strukturen aus Folk, Blues und Rock’Roll und französische Finesse geben die Form für einen neuen, wilden Chanson, einen Dirty French Folk. Fred singt englisch und französisch und spielt seine Songs wie ein Troubadour allein mit der Gitarre, aber legt auch mit der Loopmaschine Schicht für Schicht darüber, so dass die Illusion einer Band entsteht. Eine ganz besondere Melange. www.fredraspail.com

Black Patti

Dienstag 29. Dezember 2015

Mit ihrem äusserst abwechslungsreichen Repertoire präsentieren das Duo Black Patti filligran-kunstvolle und unglaublich berührende Rootsmusik zwischen tiefschwarzem Delta Blues, federnden Ragtime und beseelten Spirituals. www.black-patti.de

San2 & Sebastian

Freitag, 11. Dezember 2015

San2 & Sebastian haben ihn noch. Den Blues. Die beiden Thirtysomethings spielen klasssischen Rhythm & Blues, traditionellen Delta Blues und erdigen Soul mit einer Selbstverständlichkeit, dass es eine Freude ist. Klar, die beiden sind keine Unbekannten…
San2, begnadeter Soulsänger und Harpspieler, Frontmann seiner Soul Patrol und Sebastian Schwarzenberger, der großartige Bluesgitarrist aus dem Herzen Oberbayerns, der ständig nach neuen Herausforderungen und Stilrichtungen sucht – beiden ist eines gemeinsam: Ihre musikalischen Wurzeln tragen sie tiefgründig und ehrlich vor. Und das vergessen sie auch auf der Suche nach Neuem nie. www.gotblues.de