Lüül Duo auf Fremdenzimmer-Tour

Freitag, 12. April 2019, 20.00 Uhr – offen ab 19.00 Uhr

Als Banjospieler der 17 Hippies, aber nicht nur als solcher, hat Lüül mehr als die halbe Welt bereist und davon handeln seine Lieder. Mit Lüül lernt man die Welt kennen. Mit seiner rauen Stimme erinnert er an einen Seemann, der aus jedem Hafen der Welt eine neue Moritat zu berichten hat. Ob als Rocker, als Tango-Spieler, als Polka-Hannes, als balladesker Frauen-Freund, als Lagerfeuer-Romantiker, als Dub-Rastafari oder als Weltmusik-Exot – immer versprüht er eine Prise trockenen Humors, immer wieder erweist er sich als schräger Poet. Alles groovt, ist tanzbar und von treibender Lebenslust durchtränkt.
Mit der neuen CD »Fremdenzimmer« ist Lüül ein großer Wurf gelungen. Hier hat ein Musiker seinen Weg gefunden, wie man mit Text und Musik umgeht, hier spielt alles zusammen. Hier hat sich eine Band seit Jahren entwickelt und schöpft aus einem reichen Repertoire handgemachter Musik: stilsicher und phantasievoll. Das ist spannend und musikalisch vielfältig, veredelt vom Erfolgsproduzenten Moses Schneider, ein meisterhaftes Werk!
Im Duo-Format werden aber nicht nur Songs aus der aktuellen CD zu hören sein, sondern ebenso Lüül-Klassiker wie »Verliebt in Du« oder »Mach das leben schön« uvm. Begleitet von der wunderbaren Kerstin Kaernbach an so exotischen Instrumenten wie Theremin und Singender Säge entfalten Lüüls Songs einen skurrilen Charme. Das ist eigenwillig und authentisch, mit Berliner Chuzpe präsentiert. Souverän und gelassen gelingt dem Lüül Duo der Spagat zwischen Tiefgang und Humor, Alltags-Wahnsinn und bewegenden Momenten. Das ist vor allem gute Unterhaltung!

Lüül: Gesang, Gitarre, Banjo, Ukulele
Kerstin Kaernbach: Geige, Bratsche, singende Säge, Theremin, Flöte, Gesang

Hinter dem Künstlernamen Lüül steckt der Berliner Sänger, Liedermacher und Gitarrist Lutz Graf-Ulbrich, der Insidern aus vielen Projekten bekannt ist: als Gitarrist bei den Krautrockbands Agitation Free und Ash Ra Tempel, der Velvet Underground-Sängerin und Warhol Superstar Nico. Er hatte den Neue Deutsche Welle Hit »Morgens in der U-Bahn«, gründete das Rocktheater Reineke Fuchs und ist seit Anfang an bei den 17 Hippies. Nachzulesen in Lüüls Autobiografie »und ich folge meiner Spur«, in der er sein wechselvolles Musikerleben Revue passieren ließ. Neben kurzen, unterhaltsamen Anekdoten beschreibt er, wie bereits in dem Film »Nico-Icon«, unter anderem sein Leben mit der Ex-Velvet Underground Sängerin Nico. Über diese Zeit erschien 2016 in deutscher und englischer Sprache sein Buch »Nico – Im Schatten der Mondgöttin / Nico – In The Shadow Of The Moon Goddess«, auch als eBook erhältlich.

Links: www.luul.de · www.facebook.com/LuulFanPage · Wikipedia/Lüül